Die Einwohner lebten viele Jahrhunderte lang hauptsächlich von der Weberei und der Glasherstellung. Die Handelsstraße Erfurt-Nürnberg führte durch das Dorf und alten Dokumenten zufolge hat Friedersdorf wegen der vielen Weber den Spitz- oder Beinamen „Kleinnürnberg“, bekommen, was durchaus kein Scherz war.
Bis 1920 gehörte Friedersdorf zum Fürstentum bzw. Freistaat Schwarzburg-Rudolstadt, danach bis 1952 zum Landkreis Arnstadt, anschließend zum Kreis Ilmenau und seit 1994 zum Ilm-Kreis. Die Gemeinde gehörte seit dieser Zeit der Verwaltungsgemeinschaft Großbreitenbach mit Sitz in Großbreitenbach an.
Heute ist Friedersdorf ein Ort der Landgemeinde Stadt Großbreitenbach.
Die dörfliche Gemeinschaft der Friedersdorfer ist mit dem Heimatverein „Ölschröte“ e.V. und dem Feuerwehrverein sehr aktiv. Hier werden Frauentag, Tränkenfest und Halloween gefeiert. Auch über eine Kirmes wird wieder nachgedacht.
Die Geschichte Friedersdorfs ist eng verbunden mit der "Ölschröte". Die einstmalige Mühle liegt zentral im Tal des Junkerbaches.