Böhlen

Böhlen

Im Zuge der freiwilligen Zusammenschlüsse ist Böhlen, wie weitere 9 Ortschaften im südöstlichen Teil des Ilm-Kreises der neugebildeten Landgemeinde Stadt Großbreitenbach beigetreten. Vor dem Zusammenschluss haben die selbstständigen Gemeinden in der Verwaltungsgemeinschaft Großbreitenbach zusammen-gearbeitet.

 

 

Erstmalig fand der Ort 1442 seine urkundliche Erwähnung. Der Bergbau ( Gold, Silber, Kupfer, Wismut, Blei ) brachte den Bewohnern gewissen Reichtum.

Um den gesamten Ort herum hat man landwirtschaftliche Nutzfläche an den sich der Waldbestand, vorwiegend aus Fichte bestehend, anschließt. Böhlen zählt heute noch mit 290 ha zu den waldreichsten Orten der Umgebung. Die Bewirtschaftung des Gemeindewaldes ist eine der wichtigsten Aufgaben. Um diese Einnahmequelle zu sichern, bedarf es heute durch naturelle Einflüsse der besonderen Betrachtung.

Panoramabild_Böhlen Foto Siegfried Beyer

 

Die Geschichte mit der industriellen Holznutzung begann 1858. Das erste Sperrholzwerk Deutschlands wurde hier gegründet. Heute noch gibt es ein Möbelwerk, geprägt von der Kindermöbelproduktion. Ein weiterer Industriezweig der Vergangenheit vorwiegend in Heimarbeit war die Thermometerherstellung.

Der Ort setzte in den letzten Jahren verstärkt auf den Tourismus. Geführte Wanderwochen und kulturhistorische Reisen locken Urlauber aus gesamt Deutschland an.

 

Für den lebendigen Ort stehen u.a. die Vereine mit den unterschiedlichsten Zielen und Interessenslagen. Das sind die Böhlener Sommerakademie mit ihren vielfältigen musikalischen und künstlerischen Angeboten, der Kulturverein „Blauer Anker“, der Gesangverein, der Feuerwehrverein, die Feuerwehr mit Jugendfeuerwehr, der Böhlener Carneval, die Bell´re Kärmse , der Rassegeflügelverein, die Erholungssuchenden der Pflanzländer, der Verein  Vielfensterhaus  und die Sportler des SV Fortuna Böhlen.

 

Sie geben Böhlen das Ansehen eines lebendigen und weltoffenen Dorfes, dessen Wurzeln selbst bis nach Brasilien reichen.

 

Dass die Gemeinde seit 1993 anerkannter Förderschwerpunkt im Rahmen des Dorferneuerungsprogrammes ist, spiegelt sich im Ortsbild mit der Brunnenanlage und deren Umfeld in der Ortsmitte wieder. Nicht zuletzt ist es den Einwohnern mit der blumigen Ausschmückung ihrer Häuserfassaden und der Vorgärten zu verdanken, dass Böhlen 1999 als schönstes Dorf im Ilm-Kreis ausgezeichnet worden ist.

Böhlen Foto Siegfried Beyer

 

Das heute nächste Ziel im Fokus des gemeinsamen Handelns ist die Kirche St Anna, die auch Kultur- und Begegnungsstätte  ist. Es stehen umfassende Sanierungsarbeiten an und es wird mit der Mitwirkung vieler gerechnet!

Eigeninitiativen sind im Übrigen immer das beste Beispiel dafür, dass vieles unkompliziert und mit Freude am Werden oft schnell umgesetzt werden kann.

 

Böhlen pflegt übrigens auch seinen Spitznamen!

Mehr dazu auf der Webseite des Ortes:

www.boehlen.de

 

Hier gehts zu den Vereinen.